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Aktuelle

Veröffentlichungen

 

u.a. über

Scott Peck,
Kriegsenkel,
Heldenreise

und vieles mehr

 


 

Freie Akademie für angewandte Biographie-Arbeit

 

Unter der Leitung von
Joop Grün
und Walter Seyffer

An den jeweiligen Wochenenden findet die Arbeit Unterstützung durch Eurythmie oder Sprachgestaltung

 

Der 6. Grundlagenkurs
Beginnt am 29. Juli
2017

 

[Download Flyer]

[Download ausführliches Programm]

2015 fanden an der Universität von Kostroma in Russland
die ersten beiden Grundlagenseminare in Biographie-Arbeit statt.

Es war für mich eine große Freude zum vierten Kurs vom
17. bis 21. Oktober 2016 in Kostroma mit allen TeilnehmerInnen des vorangegangenen Kurses erneut zusammenzutreffen.
Die Themen in dieser Woche waren:
"Das helfende Gespräch" und die "Heldenreise".

 

 



Kostroma • Wolga im März



Kostroma • Kloster

 

 



 

Ein Hauptanliegen der Ärzte hier, ist, dass sie die Gesetzmäßigkeiten der Biographiearbeit möglichst unmittelbar in ihre tägliche Arbeit einfließen lassen können.

Hier in Russland, unter den gegebenen, doch recht unterschiedlichen kulturellen und auch finanziellen Gegebenheiten, eine stetige Herauforderung.

 

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2017
findet der 5. Teil unseres Seminars statt.

Dem sehe ich wieder mit großer Freude entgegen und sehe es über die Seminarreihe hinaus als meine Aufgabe an, dem allgemeinen Misstrauen, das die westliche Welt glaubt, diesem Land und seiner Bevölkerung pauschal entgegenbringen zu müssen, etwas mit meiner Arbeit ganz Konkretes entgegensetzen zu dürfen.

Des Weiteren lerne ich hier Menschen kennen, deren Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Interesse an geisteswissenschaftlichen Inhalten kaum zu überbieten ist.

 

  Moskau • Metro

 

 


 

 

Biographie-Arbeit in Russland 2013

 

Seminar Russland

In der Ortschaft Verkh-Neyvinskiy ca. 70 km von Ekaterinburg im südlichen Uralgebiet von Russland finden in der Einrichtung BLAGOJE DELO (Gesegnetes Tun) für mehrfach behinderte Menschen, mehrmals im Jahr Fortbildungen im Bereich Sozial-Pädagogik und Kunsttherapie statt.
Zu diesen Seminaren reisen Menschen aus den entlegensten Gebieten Russlands an. Manche nehmen dafür bis zu 3000km Anfahrtsweg in Kauf.

Vom 25. bis 31. März 2013 fand diese Ausbildungswoche vor allen Dingen unter den Themen Biographiearbeit und "Die ersten Jahres des Kindes unter den Gesichtspunkten der der Waldorfpädagogik" statt.

Es war mir eine große Freude, in diesem Jahr den Bereich Biographiearbeit darstellen zu dürfen. Mit ca. 40 TeilnehmerInnen arbeiteten wir uns in fünf Vormittagen gemeinsam durch die Grundlagen der Biographiearbeit.
Über die sich immer mehr durch die Zeitenläufe entwickelnde Individualitäts-Entwicklung aus der Vergangenheit des Menschen, hin bis zur Sehnsucht des modernen Menschen selbstbestimmt sein Leben zu gestalten.
Grundlage waren dann die Gesetzmäßigkeiten des Lebenslaufes, die Unterschiede einer weiblichen - im Verhältnis zu einer männlichen Biographie und die Praxisarbeit mit dem Klienten.

Seminar Russland

Ich möchte an dieser Stelle nochmals allen Beteiligten für den freundlichen Empfang und die große Aufmerksamkeit danken, mit der sie mich und dieses Seminar aufgenommen haben. Vor allen Dingen gilt meine besonderer Dank meinen beiden beiden Dolmetscherinnen Julia und Swetlana.

Weitere Eindrücke im ausführlichen Reisebericht (PDF-Download) und in ausgewählten Bildern meiner Reise siehe: Fototour

 


 

Talkrunde: Generationswechsel gestalten

mit

Walter Seyffer / Thomas Schmid / Hilde Fauland-Weckmann / Pascal Stolecki / Florian Junge
am 24.10.2012 /19.45 -22.00 Uhr
bei der
Demeter Marketingtagung in Darmstadt

unter dem Thema:

Was bringt Demeter in die Zukunft?

 

Demeter

Vor der Gesprächsrunde:
v.l.n.r. Jens Heisterkamp / Walter Seyffer / Ruth Ostric (Foto: Sebastian Gronbach)

 

Demeter

Die Gesprächsrunde (Foto: Ruth Ostric)

 


 

Leipzig Buchmesse 2012

Sachbuchforum Halle 3 - Stand E207
17. März 2012 • 16 Uhr

Helden für ein Leben

Jens Heisterkamp [Chefredakteur Info 3] spricht mit
dem Autor Walter Seyffer über sein Buch "Helden für ein Leben"

Buchmesse

Buchmesse

Buchmesse

 


 

24.-25. Feb. 2011 in Berlin
Referent beim:

Heldenprinzip 2011 – Innovationsstrategien für Gegenwart und Zukunft

Interdisziplinäres Symposium in drei Akten.
Berlin

heldenprinzip-web

Rückschau

So war ich mehr als verwundert, als ich Anfang des Jahres urplötzlich zu dem Symposion "Heldenprinzip 2011" in Berlin eingeladen wurde. Stillschweigend hatte ich angenommen, dass ich, neben Manfred van Doorn, bislang der einzige europäische "Anwender" von Joseph Campbells Prinzip der Heldenreise bin.

Die Einladung erfolgte durch das Team des Forschungs- und Entwicklungsprojekts "Innovationsdramaturgie nach dem Heldenprinzip" u.a. gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds. Hintergrund der Veranstaltung war der Versuch ursächlich auszuloten, in wie weit das Prinzip der Heldenreise tauglich für die Persönlichkeitsentwicklungen in Organisationen ist.
So fragte ich mich: "Geht das? - Kann das gut gehen? - eine von einem Ministerium staatlich unterstützte Heldenreise?"

Nicht nur, dass es seltsam anmutet, dass sich Beamtentum mit derart Exotischem anfreundet, nein - auch die Programmpunkte: u.a. "Wirksamkeit der Heldenreise in TV, Werbung und Print", oder "Was braucht ein Innovationsmanager?" des weiteren: "Heldenreise trifft Computerspiel", waren - zumindest für mich - dubiose Angebote. Da leben Vorurteile auf, gegen die es sich zu stemmen gilt. Aber der Reiz des Unbekannten, war schon immer ein guter Grund dem "Ruf an den Helden" zu folgen und somit auch die Beschwernisse einer Reise nach Berlin auf sich zu nehmen.

So kam ich…, sah… und war bass erstaunt.

Über siebzig TeilnehmerInnen waren gekommen, davon fast die Hälfte Menschen, die einen täglichen Umgang mit der Heldenreise pflegen. Das Team des Forschungs- und Entwicklungsprojekts machte seinen Gäste mit dem Berliner Projekt bekannt, bei dem Teilnehmer aus meist neu gegründeten Firmen, sich auf eine Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Heldenreise einließen. Die zum Teil anwesenden Teilnehmer stellten uns, in einem eigens für diese Veranstaltung professionell produzierten Film, ihre persönlichen, wie auch gemeinsamen Erfahrungen aus den jeweiligen Workshops vor.

Berlin

Ich selbst war als Biographieberater zur Gesprächsrunde zusammen mit den jenen Experten eingeladen, die den Heldenmythos in den verschiedensten Anwendungsfeldern nutzen. Eine Talk-Runde von Praktikern, die die Heldenreise nicht für die betriebliche Entwicklung, sondern überwiegend im Bereich individueller Persönlichkeitsentwicklung einsetzen.

Ein Kessel Buntes - an diversen Methoden und Ansichten, die alle Gehör und Aufmerksamkeit fanden. So entstand nicht nur ein fruchtbarer Austausch innerhalb dieser Talk-Runde, sondern es war auch für die Zuhörerschaft ein mehr als informatives Erlebnis. Zu hören war u.a., über das Biographische Schreiben, von einem "heldenhaften Coaching" für Angestellte der Stadtwerke, vom heldenhaften Alltag eines Psychoanalytiker und von einer Sozial- und Erziehungswissenschaftlerin der Universität Vechta, bis hin zu heldenhafte Wüstenreisen, und von noch einigem mehr.

So sprach Jürgen Kugele - Organisationsberater und Wüstenreisender davon, dass die Wüste für deren Einwohner, den Beduinen, ein Ort des Todes sei. Für den westlichen Menschen jedoch ein Ort der Rückbesinnung auf eine Kraft, die es ihm ermöglicht in der "Wüste der Arbeitswelt" zu überleben. Was für den einen Tod - bedeutet für den Anderen Leben. Eine Reise, die den westlichen Abenteurer zu einem Herrn zweier Welten macht - dem Ziel jeder Heldenreise.

Diese Veranstaltung selbst gliederte sich ebenfalls im Sinne des Heldenepos in Aufbruch - Ruf - Überwindung der Schwelle - Land der Abenteuer - Überwindung der zweiten Schwelle - Elixier - Rückkehr - Meister zweier Welten. Diesem oben genannten Ablauf liegt die Heldenreise nach dem US-Amerikaner Rebellion zu Grunde, der Campbells Heldenmythos für seine Workshops und dem darin verwendeten dramaturgischen System modifizierte.

Die Anthroposophie wurde von Marlies Rainer vom Weiterbildungszentrum Alanus Werkhaus vertreten, die in ihrem Vortrag den Gedanken verfolgte, wie die Kunst impulsierend in die Arbeitswelt einwirken kann. (Wir erinnern uns der "Beuyssche Honigpumpe am Arbeitsplatz") Desweiteren von Manfred van Doorn, dessen Auftritt fulminant war. Es gelang ihm den Teilnehmern das Thema: "Macht und den vernunftgemäßen, moralischen Umgang mit ihr" - unterstützt von zwei Videobeispielen auf Großbildleinwand - auf unterhaltsame, humorvolle Weise nahe zu bringen.

Berlin

Ich sah u.a. meine Aufgabe darin, in meinem Beitrag deutlich zu machen, wie notwendig eine Entwicklung des Einzelnen - im Sinne einer individuellen Bewusstseinsbildung - ist, damit die oft mühsam errungene Transformation des "einsamen" Helden für eine Gemeinschaft überhaupt fruchtbar werden kann.

Zwei Tage, die mir einen Ausflug in eine Welt gestatteten, mit der ich ansonsten nur peripher zu tun habe. Eine eigene Heldenreise zu unbekannten Ufern und Menschen, von denen sich viele ebenfalls bislang fremd waren. Dies geschah in einer offenen Atmosphäre, die hilfreich, überbrückend all diese Menschen in gegenseitigem Interesse zusammenbrachte.

 

 

  Stand 2.03.2017